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	<title>Gedanken | Europäisches Wyda Institut</title>
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	<description>Verein zur Förderung der europäischen Bewegungslehre</description>
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	<title>Gedanken | Europäisches Wyda Institut</title>
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	<item>
		<title>Durch die Schleier gehen: WYDA, Begegnung und das Erwachen im Zwischenraum</title>
		<link>https://www.wyda-institut.at/durch-die-schleier-gehen-wyda-begegnung-und-das-erwachen-im-zwischenraum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Leis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Aug 2025 16:31:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[begegnung]]></category>
		<category><![CDATA[ich-erkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[präsenz]]></category>
		<category><![CDATA[schleier]]></category>
		<category><![CDATA[Wyda]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Baum der Elfentore wird der Schleier sichtbar und mit den Übungen im WYDA gehen wir durch die Schleier hindurch. Die Essenz der Erkenntnis meiner diesjährigen WYDA-Wanderung 2025 an den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Baum der Elfentore wird der Schleier sichtbar und mit den Übungen im WYDA gehen wir durch die Schleier hindurch.</p>
<p>Die Essenz der Erkenntnis meiner diesjährigen WYDA-Wanderung 2025 an den Externsteinen eingewebt in die Worte von Doreal nach Toth dem Atlanter: »Da ich hier spreche, habe ich das Nichtwissen. So lausche mit den Wydaübungen in das Wissen der Stille, des Landes in Dir und um Dich herum.«</p>
<p>Aus der Stille entsteht die Schöpfung und wir suchen uns ein oder mehrere Gegenüber, an deren Grenzen wir uns erkennen und spüren können. Ob Baum, ob Tier, ob Mensch oder Maschine &#8211; unser Ich-Erkennen findet seinen Weg in der Begegnung. Sind wir also in der Lage, unsere Erkenntnisse von uns selbst aktiv durch die Begegnungsräume, die wir uns auswählen, selbst zu bestimmen? Selbstbestimmtes Sein und Leben durch die Auswahl unserer Begegnungen und Erfahrungsräume?</p>
<p>Im Gegenüber erkennen wir uns und werden wach für den Moment. Eine Inspiration aus einem alten »Ich-Verständnis« im Zusammenhang mit der japanischen Kultur: Das »ICH« entsteht im Dazwischen von zwei oder mehreren Gegenübern als eine Art Zwischen-Ich.</p>
<p>Im Gegenüber mit der Natur erkennen wir unser natürliches Sein, unser Mensch-Sein. Erkennen wir im Gegenüber mit PC und Digiworld unser künstliches Ich, unser Sein in der Kunstwelt, die auch eine schöpferische ist?</p>
<p>Sind wir viele Wesen/Welten in einem?</p>
<p>Neue WYDA-Wege im Element Luft und das Mentalzentrum &#8211; Coire Sois, Kessel des Wissens &#8211; führen mich in virtuelle Büroräume und fordern diese Ich-Erkenntnis heraus.</p>
<p>In diesen mentalen Räumen, meine Präsenz im Vital- und Emotionalzentrum zu halten und damit in Verbindung zu bleiben, ist ein Schlüssel, den ich gerade schmiede.</p>
<p>Meine Einladung an euch: Nehmt eure Körperpräsenz mit in die Räume von Büro und Schule und haltet den Kontakt zum Vitalzentrum immer wieder durch bewusstes Atmen.</p>
<p>Vielleicht wisst ihr das alles schon und tut es. Vielleicht wisst ihr es bereits und vergesst es, da der Verstand zu beschäftigt ist, sodass der Körper ab und an das Atmen vergisst.</p>
<p>So atme und gähne dich frei auf dem Weg zu mehr Luft und Klarheit!</p>
<p>Katwana &#8211; Katrin Wolf</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Für meinen tief liebenden Freund und meinen Weg durch die Welten</title>
		<link>https://www.wyda-institut.at/fuer-meinen-tief-liebenden-freund-und-meinen-weg-durch-die-welten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Leis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jan 2025 19:30:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Naturspiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Morgenröte küsst den See Deiner Träume und lässt Dich finden den Weg Deiner Kraft durch die endlos scheinende Steppe im Osten. Die sanfte Schönheit in Dir führt Dich weiter [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Morgenröte küsst den See Deiner Träume und lässt Dich finden den Weg Deiner Kraft durch die endlos scheinende Steppe im Osten.</p>
<p>Die sanfte Schönheit in Dir führt Dich weiter zu den Feuern der Schöpfung tief in der Mitte des heiligen Hains im Südosten.</p>
<p>Berührt und betört, den Samen Deines Wesens zur Entfaltung zu bringen, wächst Du im hellen Licht des Sommers und in der Wärme der Gemeinschaft zum wahren Führer Deines Herzens heran.</p>
<p>Nun ist es die Weisheit und das Wissen, ja endlose Wissen Deiner Seele, die Dich nähren und Dich im Südwesten zum Kessel der Wärme und Fülle führen.</p>
<p>Gibst Du Dir Zeit und Muße zu verweilen und in der Nachmittagssonne auszuruhen, so wird sich der Gang zum Meer Deiner Berufung wie magisch im Zauber Deiner Heilung auftun.</p>
<p>Bist Du in der Abendsonne am Strand des endlosen Meeres Mannannans angelangt, wirst Du für alle Begegnungen fühlen im Herzen Dank.</p>
<p>Dort im Westen wirst Du Dir dem Sinn der Leiden und Schmerzen bewusst und Du wirst sie führen in Freude und Lust.</p>
<p>In dieser Deiner wahrhaften Größe bist Du bereit, Dich auf die Nacht vorzubereiten. Deinen Blick für das Wesentliche zu weiten.</p>
<p>Ganz langsam gehst Du den Weg nach Norden in die Einsamkeit, vielleicht zu zweit. Bis kommt die Zeit der Geburt und Du erkennst die Spur Deiner Ahnen und kannst erneut Deinen Weg ins Leben von Frieden und Liebe bahnen.</p>
<p>Katwana<br />
„Wilde Seele“ – Sommercamp, Waldhambach 2024</p>
<p>Text und Foto: Katrin Wolf</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NEUE WEGE</title>
		<link>https://www.wyda-institut.at/neue-wege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Leis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jan 2025 19:17:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Naturpoesie]]></category>
		<category><![CDATA[Stille]]></category>
		<category><![CDATA[Wegweiser]]></category>
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					<description><![CDATA[NEUE WEGE In die unberührte Natur in die Stille eintauchen Schritt für Schritt einen Neuen einen noch nie gegangenen Weg beschreiten Neues entdecken Altes loslassen alte Wege verlassen Text und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>NEUE WEGE</p>
<p>In die unberührte Natur<br />
in die Stille eintauchen<br />
Schritt für Schritt einen Neuen<br />
einen noch nie gegangenen Weg beschreiten<br />
Neues entdecken<br />
Altes loslassen<br />
alte Wege verlassen</p>
<p>Text und Bild: Kerstin Diensthuber</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DER LETZTE SONG DES TURMFALKEN</title>
		<link>https://www.wyda-institut.at/der-letzte-song-des-turmfalken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Leis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Oct 2023 08:37:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Botschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Krafttier]]></category>
		<category><![CDATA[signaturenlehre]]></category>
		<category><![CDATA[Turmfalke]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ich eine Feder finde, dann&#8230; &#8230;dann sinke ich ohne zu zögern in die Gebetshaltung der Moslems (auf die Knie, den Allerwertesten in die Höh´, Stirn und Handflächen auf Bodenfühlung) [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich eine Feder finde, dann&#8230;</p>
<p>&#8230;dann sinke ich ohne zu zögern in die Gebetshaltung der Moslems (auf die Knie, den Allerwertesten in die Höh´, Stirn und Handflächen auf Bodenfühlung) und bin erstmal voller Demut. Eine Feder zu finden ist für mich immer ein himmlisches Geschenk, das ich dankbar annehme. Meist hebe ich sie auf, betrachte das luftige Symbol für Leichtigkeit, Phantasie und Gelassenheit voller Bewunderung und throne sie andächtig auf einem erhabenen Stein. Ich finde, das hat sie sich redlich verdient. Manchmal nehme ich sie auch mit, um sie zu einem Schmuckstück zu veredeln.</p>
<p>Wenn ich jedoch bei einer Erkundungstour auf dem Georgenberg in Kuchl über das komplette Federkleid eines Turmfalken stolpere, dann habe ich nicht nur aufgeschürfte Knie, sondern&#8230;</p>
<p>&#8230;dann lege ich mich zuallererst der längs nach vor Ehrfurcht auf den Erdboden. Ich nehme fasziniert jede einzelne zarte Feder in meine groben Hände, säubere sie behutsam von Erde und Staub, streichle sie in ihre ursprüngliche akkurate Erscheinungsform und lasse sie wieder erglänzen und erstrahlen. Nach getaner Maniküre, ordne ich sie gekammpelt und gestriegelt feierlich in eine Reihe und freue mich über diese beflügelnde Begegnung.</p>
<p>Warum bin gerade ich die Auserwählte? Was hat dies für den Rest meines Lebens zu bedeuten? Was will mir das Universum durch die Feder mitteilen? Was hat der Fund mit mir zu tun? Tritt hier das Naturgesetz der Entsprechung in Kraft?</p>
<p>Die viele Fragen bekommen prompt unzählige Antworten direkt aus meinem Inneren.</p>
<p>Der pragmatische Realist in mir erklärt mit nüchterner Miene, dass jeder Anfang ein Ende hat und der Turmfalke wohl bei einem Kampf um Revier oder Beute den kürzeren gezogen hat. Damit bringt er mein sentimentales Herz desillusionierend auf das Fundament der biologischen Tatsachen. Er meint, die Frage, ob die gefundene Federpracht etwas mit mir oder gar meinem Leben zu tun haben könnte, gehört wohl in die Kategorie &#8222;esoterisches Hirngespinst&#8220;. Dem Turmfalken, den es seit seinem Ableben nicht mehr gibt und der davor von meiner Existenz keinen blassen Schimmer hatte, wäre ich in seiner Vogelsprache ziemlich piepegal. Echt jetzt: Will ich dem empathielosen Typ in mir eigentlich noch weiter zuhören?</p>
<p>Nein! Ich lasse mal die nächste Stimme ertönen:</p>
<p>Der depressive Pessimist in mir meldet sich mit monotoner Stimme traurig zu Wort. Er fühlt sich in seinem Dogma bestätigt, dass das Leben ein perspektivenloser Kampf , sowieso ungerecht und hart ist und letztendlich immer flugs zum Tode führt. Er verbündet sich mental mit dem besiegten Turmfalken, dem vermeintlichen Verlierer, und beschließt erneut in seiner Deprischleife, dass das Leben ja überhaupt keinen Sinn hat.</p>
<p>Na super, das sind ja aufbauende Kommentare.</p>
<p>Aber Himmel Sei Dank gibt es da noch einen wesentlich mitspracheberechtigten Anteil in mir. Die optimistische Naturgeistin in meinem System hat nämlich ihre eigene Meinung. Sie trällert über alle gedachten Grenzen hinweg ihre empfangene Botschaft des Turmfalkens und übertönt damit alle anderen Stimmen in mir:</p>
<p>Wenn der Turmfalke in dein Leben fliegt und dich mit seinem erdfarbenen Federkleid umhüllt, dann ist dies die persönliche Einladung, mit ihm einen Ausflug ins Turmzimmer deiner Seelenlandschaft zu machen. Nimm sein Angebot an &#8211; es ist eine rare Chance, die nur Auserwählte erhalten. Dort oben sanft gelandet, staunst du über den unendlich weiten Ausblick und die unzählbar vielen richtigen Sehenswürdigkeiten und Möglichkeiten, die dir das Leben hier unten bietet. Der Greifvogel fordert dich mit seiner Präsenz auf, in der Gegenwärtigkeit zu verweilen und in die Stabilität deiner gemauerten Grundfesten zu vertrauen. Sein Blick durchdringt dein Herz mit authentischer Wachsamkeit und säubert deinen verschleierten Geist mit absoluter Klarheit. Diese Reinheit gibt dir den Blick auf das Wesentliche frei. Das ist der Zeitpunkt, an dem du die Flügel deines Herzens ausbreitest und losgelöst von aller Skepsis und Ausreden in die Richtung deiner Berufung fliegst. Du bist für alles Menschenmögliche und -unmögliche bereit. Du achtest auf die vielen Wolkenbilder und Wegweiser, die dir der Himmel zufallen lässt. Und den ganzen Flug über bleibst du mit der Regenbogenkraft des Turmfalken in deinem Herzen mit Mutter Erde verbunden, damit du den Boden unter den Flügeln nicht verlierst.</p>
<p>Ui, wenn das keine geniale Antwort meiner innewohnenden Hexe ist. Diese Botschaft nehme ich gerne an, denn eines ist gewiß: Eine Hexe kennt sich mit Fliegen aus&#8230;!</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen guten Flug in eine federleichte Zeit.<br />
Sandra Leis</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Naturschutz hautnah</title>
		<link>https://www.wyda-institut.at/naturschutz-hautnah/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Leis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Aug 2023 10:54:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Naturerfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[erde]]></category>
		<category><![CDATA[feuer]]></category>
		<category><![CDATA[luft]]></category>
		<category><![CDATA[naturkontakt]]></category>
		<category><![CDATA[naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[naturverbindung]]></category>
		<category><![CDATA[wasser]]></category>
		<category><![CDATA[Wyda]]></category>
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					<description><![CDATA[Jeder spricht von Naturschutz und wie dringlich ein sofortiges Umdenken und Handeln sei, um unsere malträtierte Welt vor dem sicheren Untergang zu bewahren und damit unsere Nachfahren noch eine halbwegs [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jeder spricht von Naturschutz und wie dringlich ein sofortiges Umdenken und Handeln sei, um unsere malträtierte Welt vor dem sicheren Untergang zu bewahren und damit unsere Nachfahren noch eine halbwegs intakte Umwelt vorfinden. Doch wenn ich um mich blicke, dann stelle ich verwundert fest, wie wörtlich doch der zivilisierte Mensch seine Naturschutz-Mission nimmt.</strong></p>
<p>Es scheint mir, als beginne der moderne Homo sapiens mit dem Naturschutz vor allem bei sich selbst. Und dies mit einer faszinierenden Gründlichkeit. Tagein, tagaus im Laufe des Jahreskreises. Man könnte auch sagen: Über bzw. auf seine Haut lässt der Mensch nichts kommen. Vor allem nichts Natürliches. Ich lade euch ein, mit mir gedanklich einen typischen &#8222;Naturschützer&#8220; durch die 4 Elemente zu begleiten.</p>
<p>Springen wir doch gleich mal allesamt ins eiskalte <strong>WASSER</strong> eines Naturbadesees. Doch ohne ihn! Der ambitionierte &#8222;Naturschützer&#8220; findet Wasser toll, aber nur in wohltemperiertem Zustand und schon gar nicht, wenn die unbändige Flüssigkeit out of control vom Himmel fällt. Bereits beim ersten wahrnehmbaren Hauch von Regentröpfchen wird entweder blitzschnell die Flucht ergriffen, ein Regenschirm zwischen Haupt und Wolke gespannt oder der vermeintlich dahin schmelzende Körper in wasserdichtes Plastik gepackt. Nur nicht feucht werden, heißt die Devise. Da könnte man sich ja glatt erkälten.</p>
<p>Und schon sind wir an dieser Stelle beim nächsten Element gelandet &#8211; der unsichtbaren <strong>LUFT</strong>. Luft ist super, aber nur zum Atmen. Kalte Winde gehören abgestellt, außer jene aus Klimaanlagen, denn die schützt vor unwillkommener heißer Luft. Und statt Luftschlösser zu bauen, kommen wir lieber wieder auf den Boden der Tatsachen: Die <strong>ERDE</strong> gehört unbedingt geschützt, aber berühren will sie der &#8222;Naturschützer&#8220; natürlich nicht. Erde ist doch schmutzig und mit gesundheitsschädlichen Keimen kontaminiert. Gott Sei Dank wurde der Schuh für Füße und Hände erfunden, der vor gefährlichem Boden- und direktem Erdkontakt schützt. Und sollte es doch einmal passieren, gibt es zum Glück Sterilium.</p>
<p>Bleibt nur noch das <strong>FEUER</strong> zu entfachen. Über diese geniale Erfindung des Schöpfers sind wir alle wahrlich erfreut. Wärmt die kontrollierte Flamme doch nicht nur unsere Winterstube, sondern auch unsere Gemüsesuppe. Doch ist es wirklich notwendig, unser größtes Organ, die Haut, in akribischer Manier vor den feurigen Strahlen unserer an-SCHEIN-end so bösen, weil karzinogenen Sonne von Babyalter an mit der cremigen Chemiekeule abzublocken? Das dadurch an der körpereigenen Bildung gehinderte Vitamin D (welches wir z.B. zur Synthese unserer Glückshormone dringend benötigen) wird stattdessen oral supplementiert. Die Langzeitfolgen sind keinem bekannt, wohl aber die guten Geschäftserfolge der NEM-Industie. Und über die mittlerweile existierenden Studien, die die eklatanten Auswirkungen auf uns und die Umwelt der vielgeschmierten  Sonnenblocker belegen, wird hinweg gesehen. Fragwürdiger Eigenschutz vor verantwortungsbewusstem Naturschutz?</p>
<p>Interessante Info am Rande: Die Mehrwirkung eines LSF 50+ gegenüber eines LSF 30 liegt nur bei etwa 1%. Der Unterschied besteht darin, dass im 50+-Produkt unverhältnismäßig mehr Chemie verpackt ist und somit auch mehr kostet. Ich schütze mich natürlich auch. Betonung auf NATÜRLICH! Mit natürlicher Kleidung oder einer ausgiebigen Siesta im naturgegebenen Sonnenschatten.</p>
<p>Nun ist es aber genug mit Sarkasmus. Fakt ist: Wir haben uns definitiv zu einer sehr bequemen und damit verweichlichten Spezies entwickelt. Und da nehme ich mich selber gar nicht aus.  Unsere vielzitierte Komfortzone, in der wir uns pudelwohl und sicher fühlen, ist sehr eingeschränkt. Sozusagen KONTROLLTAUGLICHE SICHERHEITSZONE. Unser technikgesteuerter Alltag ist unser gerichtetes Nest, in dem wir immer gleiche Temperatur und Lebensbedingungen vorfinden wollen. Auf unvorhergesehene Abweichungen oder spontane Veränderungen reagieren wir mit Sorge und Stress und wollen uns daher schützen, am liebsten mit wirksamer, vertrauenswürdiger Chemie und am besten schon vorher. Deshalb ist das Geschäft mit der VOR-Sorge ein so lukratives. Sicher ist sicher!</p>
<p>Naturschutz ist aus diesem Blickwinkel betrachtet somit nicht der Schutz DER Natur, sondern ein Schutz VOR der Natur. Durch unser permanentes Vermeidungsverhalten mit den unterschiedlichsten Naturerscheinungsformen in Berührung zu kommen, haben wir uns von der Umwelt abgegrenzt und entfremdet. So treten immer häufiger bei unausweichlichen Naturkontakten unangenehme Reaktionen, wie Unsicherheit, Unwohlsein, Unverträglichkeiten und sogar lebensbedrohliche Allergien zutage.</p>
<p><strong>NATUR WIEDER HAUTNAH ERSPÜREN<br />
</strong>Die beste Therapie bei der Diagnose: Naturentfremdung und gleichzeitig der erste Schritt zum echten Naturschutz ist unweigerlich jener in Richtung Natur. Treten wir schrittweise so oft wie möglich aus unserem Hightech-Schneckenhaus heraus und erweitern aktiv unseren Urvertrauensradius. Beginnen wir noch heute damit, uns den wilden puren Elementen wieder hautnah anzuvertrauen. Auch ich muss mich überwinden, bei unwirtlichem Regenwetter, Schneegestöber und haarezerzausenden Herbstwinden nach draußen zu gehen. Doch weiß ich eines gewiss: Nicht durch´s Draußensein kriege ich Schnupfen, sondern durch zu vieles Drinnensein. Dabei gibt es nichts Erquickenderes, als mit dem Regen zu tanzen, nackig im klirrend kalten Gebirgsbach zu baden, eine sternenklare Nacht unter freiem Himmel zu verbringen, mit den Winden ein Lied der Dankbarkeit zu trällern, sich nach der heißen Sauna im glitzernden Schnee zu wälzen, der unbeschichteten Haut ein gemütserhellendes Sonnenbad zu gönnen, sorgenkeimfrei im Erdhaufen nach Schätzen zu wühlen oder sich heimlich ungehemmt im Schlamm zu suhlen.</p>
<p><strong>WAS HAT WYDA MIT NATURSCHUTZ ZU TUN<br />
</strong>WYDA kann zum Großteil von außen gesetzte Schutzmaßnahmen ersetzen. WYDA Übungen &#8211; am besten in der Natur, umgeben von Feuer, Wasser, Erde und Luft &#8211; helfen uns, uns der Natur um und in uns zu öffnen. Die Grenzen verschwimmen, die spürbare Verbindung lässt unser Bedürfnis nach Schutz schwinden, unsere Wohlfühlzone wird Atemzug für Atemzug erweitert. WYDA stärkt die natürliche Abwehrkraft gegenüber stürmischen, regnerischen, kalten Zeiten von Körper, Geist und Seele. WYDA macht uns unabhängig von äußeren Einflüssen.</p>
<p>Eine weitere Erfahrung, die ich im Laufe meiner WYDA Praxis erlangen durfte ist jene, dass die meditativen Entspannungsübungen nicht nur MEIN System in Balance bringen, sondern dass auch meine Umwelt von dem friedlichen Zustand profitiert. Nicht nur meine Mitmenschen, denen ich begegne, sondern auch mein Übungsplatz scheint lächelnd aufzuleben. Gerne suche ich deshalb gestörte Plätze (durch den Mensch oder Naturgewalten) auf, um diesen mit stärkenden und harmonisierenden WYDA Übungen mit meiner vollsten Aufmerksamkeit zu schenken. Mein Fokus, mein DASEIN in Stille wirkt ähnlich einer Akupressur, die einen Heilungsimpuls setzt. Den Rest erledigt die angeborene Selbstregulation der Natur. Wie wundervoll!</p>
<p>Lust auf Natur bekommen? Die nächste Gelegenheit ist HIER und JETZT.</p>
<p>Ich wünsche allen Lesern viele berührende Naturkontakte,<br />
Sandra Leis</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>VISIONSSUCHE MIT HUMOR</title>
		<link>https://www.wyda-institut.at/visionssuche-mit-humor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Leis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Feb 2023 09:53:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Naturerfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[naturerfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Ritual]]></category>
		<category><![CDATA[Visionssuche]]></category>
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					<description><![CDATA[oder WINDIG MIT AUSSICHT AUF BOHNENEINTOPF von Sandra Leis Wo sehen Sie sich in 5 Jahren? Immer schon war mir diese brenzligverfängliche Entblößungsfrage in Bewerbungsgesprächen und Mitarbeiterinterviews zuwider. So einfallslos [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>oder WINDIG MIT AUSSICHT AUF BOHNENEINTOPF</h2>
<p>von Sandra Leis</p>
<p>Wo sehen Sie sich in 5 Jahren? Immer schon war mir diese brenzligverfängliche Entblößungsfrage in Bewerbungsgesprächen und Mitarbeiterinterviews zuwider. So einfallslos wie berechnend. So konstruiert wie unkreativ. So an der Individualität des Menschen vorbei wie hin zum &#8222;Sind die gesteckten Lebensziele des Lohnempfängers mit der leistungsorientierten Profitgier der modernen Gesellschaft kompatibel&#8220;. Dementsprechend trivial und schabloniert fallen wohl letztendlich die oft aus der &#8222;Diese Antworten sollten sie parat haben &#8211; Fibel für den konformen Arbeitnehmer&#8220; stammenden Zukunftsvisionen aus. Selbstverständlich nehme ich hier all jene Personalchefs aus, die diese Frage aus herzlichem Interesse stellen und jene Arbeitnehmer, die es einfach lieben, sich ein gewünschtes Zukunftsbild bunt auszumalen. Ich persönlich fand es hingegen immer schon unheimlich stressig, ständig ein gesetztes Ziel vor Augen haben zu müssen, um als rentabel oder &#8222;erfolgreich&#8220; eingestuft zu werden.</p>
<p>Doch ganz abgesehen von den hier auf Erden erworbenen Berufen wurde jedes Geschöpf bereits mit einer integrierten Beruf-ung in diese Welt gepflanzt. Unser aller gemeinsamer universeller Auftraggeber ist niemand geringerer als die Schöpfung selbst. Mit unseren Talenten und Gaben sind wir &#8211; von wo auch immer &#8211; gesandte Friedensstifter des großen Ganzen. Doch, seien wir ehrlich, von diesen heilsamen Mitbringsel profitiert die Schöpfung Null komma Null, wenn sie nicht von erwachten Herzensberufenen gesehen, gelebt, geliebt und gepflegt werden. Auf kreativste Art werden wir zeitlebens immer wieder an unsere Aufgaben erinnert, sobald wir uns vom aufgetragenen Herzensweg entfernen. Es werden uns Symbole, Hinweisschilder und Wegweiser zum Drüberfallen aufgestellt, Begegnungen mit Menschen, Tieren, Orten, Pflanzen usw. inszeniert oder spürbare Botschaften der ungehörten Seele an unseren Körper geschickt. Erst immer sanft, doch wenn wir die Signale über einen längeren Zeitraum nicht wahrhaben wollen, kommen die Warnzeichen oft laut und schmerzhaft in Gestalt von aufrüttelnden Ereignissen oder Krankheiten, die wir als Unglück oder Schicksal interpretieren. Das Kleid der Erinnerung an unsere Seelennatur ist so vielfältig und bunt wie das Leben selbst.</p>
<p>In Zeiten der Orientierungslosigkeit und des Wandels, des Nebels und der Aussichtslosigkeit, der Stagnation und Schwäche, der Verzweiflung und des Schmerzes, der vielen offenen Fragen unserer Seele&#8230;..bietet uns die Schöpfung ein unverbindliches, aber naturverbindliches Mitarbeitergespräch zur Klärung an. DIE VISIONSSUCHE.</p>
<p>Für unsere indigenen Vorfahren war das Ritual der Visionssuche ein heiliger Akt, mit der Seelennatur im Innen und Außen in Kontakt zu treten. Beginn und Ende der Heilzeremonie wurden in bewusster Achtsamkeit zelebriert und boten einen geschützten Rahmen für alle in der Visionszeit ablaufenden Sterbe- und Wiedergeburtsprozesse.</p>
<p>In diesem Sommer nahm auch ich endlich die schon längst im Raum schwebende Einladung zu einem Mitarbeiterinterview an. Die an mich gerichteten Fragen wurden mir vorab als Eingebung geschickt und waren sehr konkreter Natur: &#8222;Wie kannst du deine Talente, Gaben und Kräfte bündeln, um sie gezielter einzusetzen?&#8220; und &#8222;Wohin setzt du deine nächsten Schritte in deinem Leben?&#8220;</p>
<p>Ich fühlte die Antworten schon in mir. In Gestalt eines Visions-Samens. Das sind jene Samen, die jeder von uns zahlreich in sich trägt. Es sind jene intelligenten Samen, auf deren DNA-Doppelhelix die Antworten aller Fragen dieser Welt in Code´s verschlüsselt gespeichert sind. Es sind jene geduldigen Samen, die nur darauf warten, bis ihre Zeit zum Aufbrechen und Keimen reif ist, um uns unsere innewohnenden Antworten als gedeihfreudige Pflänzchen zu offenbaren.</p>
<p>Nun hatte ich aber eine Gegenfrage: &#8222;Liebes Universum, wie läuft das nun mit dem Visionen suchen. Wie kann ich am schnellsten Antworten auf deine Fragen finden.&#8220;</p>
<p>Die Antwort kam prompt: &#8222;Ganz easy! Suche dir einen Platz in der Waldnatur, am besten in der Buckligen Welt in Niederösterreich bei den lieben Birnbaumers <a href="https://www.weltenkessel.at/">(www.weltenkessel.at)</a>. Reinige und befreie dich zuerst rituell in der selbstgebauten Schwitzhütte gemeinsam mit deinen ebenfalls dann an-wesen-den visionssuchenden Mitkollegen und begib dich im Anschluss alleine intuitiv zu einem Hain des Vertrauens. Verweile dort sitzend, stehend oder liegend 3 Tage und 2 Nächte. Ohne Nahrung, wenn du möchtest auch ohne Wasser, ohne Handy sowieso. Da du eine Zivilisationsprinzessin bist, erlaube ich es dir eine Unterlage und einen Schlafsack mitzunehmen. Verbinde dich dort an Ort und Stelle mithilfe der dich umgebenden Natur, deinen mitgebrachten Skills und mentalen Werkzeugen, mit deiner Wesensnatur. Der Samen der Zukunft wird keimen und die Antworten bereitwillig freigeben.&#8220;</p>
<p>Okay, die Profi-Visionssucher unter euch werden jetzt die Augen verdrehen. Sind sie doch wissend, dass eine ernstzunehmende Vision-Quest mindestens ganze 4 Tage andauert. Ohne auch nur irgendwas im und am Leib. Abstinenz von jeglicher flüssiger und fester Nahrung und auch Schlaf. Es wird alles Mögliche und scheinbar Unmögliche unternommen, um in einen Bewusstseinszustand zu gelangen, der auch noch die entfernteste Zelle, für alles was eindringen mag, öffnet.</p>
<p>Na ja, Kismet! Ich hab halt einen guten Draht nach oben. Mir wurde die abgespeckte Variante angeboten.</p>
<p>Meine größte Sorge war nie die des kraftzehrenden Hungerleidens, nie die der schmerzhaften Handyentzugssymptome, sondern die des Versagens meine Intuitionstalentes. Was ist nur, wenn ich keinen geeigneten Platz finde, der mich für meine Visionssuche beherbergt?</p>
<p>Nun gut, diese Ängste hätte ich mir echt sparen können. Nach der schweißtreibenden Zeremonie im nachkonstruierten Bauch der Mutter Erde, in der bereits viele verklebte Schichten des Zivilisationsmülls weggeschmolzen sind, begab ich mich erleichtert auf den Weg zu MEINEM Platz, der MICH liebevoll in seinen Bann zog. Es war eine kontaktfreudige Ulme, die meiner Platzsuchnot ein frühes Ende bereitete. War eigentlich eh sonnenklar. Bin ich doch mit der Ulme schon sehr gut befreundet, ich surfe quasi auf ihrer Baumwellenlänge. Ich schlug mein imaginäres Zelt ein paar Meter von der Ulme entfernt auf, da ich der kommunikativen Dame Aug´ in Aug´ gegenüber sitzen wollte. Da die Äste und Blätter der Ulme wie Antennen fungieren, war die optimistische Aussicht auf ein visionäres Fernsehprogramm in meiner Waldzeit durchaus realistisch.</p>
<p>Ziemlich schnell war gewiß, dass ich mir einen Sitzplatz mit ausgeprägter LUFT-Qualität auserwählt hatte. Ich saß inmitten einer Horde quirliger Haselgemüter, dazwischen unzählige neugierige Hänsel &amp; Gretel-Pärchen, geschmückt mit federfeinsinnigen Farnelfen. Nicht weit vom Platz entfernt eine kampfsprungfreudige Springkraut-Formation als schützende Abgrenzung zum Forstweg. Zum Glück hielt die mächtige Buche hinter mir die windigen Gesellen im Zaum. War echt keine einfache Aufgabe! So saß ich nun als menschlicher Luftikus im Zentrum eines chaotischen Pflanzenhaufens. Na super, wie sollte ich in diesem Gewusel eine Antwort auf die Frage nach Konzentration meiner Talente finden?</p>
<p>Ein Blick zur rechten Seite beantwortete mir meine Frage wie ein Kugelblitz. Direkt neben meinem Sitzplatz, ich lüge nicht, wirklich ein paar Zentimeter neben mir lag ein unscheinbarer Holzpfeil. Er traf mit voller Präzision mitten in meinen Visionssamen und ließ den Keim der Erkenntnis mit einem lauten AHA sprießen. Wie einfach doch manchmal komplexe Lebensfragen beantwortet werden können. Wie naheliegend doch Lösungen sein dürfen. Was ist wohl zielgerichteter als der Akt des Bogenschießens? Wo kann man besser ein Ziel anvisieren und ins Schwarze treffen lernen als beim Bogenschießen? Wo ist es besser möglich, seine Sinne zu bündeln und die höchste Kraft der Spannung in die Erlösung bringende Spannung zu transformieren? In der Kunst des intuitiven Bogenschießens. Danke Universum, danke Natur für die Beantwortung meiner Frage. Und danke, dass ich mir bereits vor einigen Jahren einen eigenen Bogen gebaut habe. Stets einsatzbereit!</p>
<p>Nun konnte ich mich mit Hilfe der Natur der nächsten Frage widmen: &#8222;Wohin setzt du deine nächsten Schritte in deinem Leben?&#8220; Auch diese Frage wurde mir rasch beantwortet. Ich stand von meinem Platz auf, hob den linken Fuß an und richtete die Frage in den Raum. Mitleidiger Blick des Raumes nebst der süffisant-amüsierten Antwort: &#8222;Du stellst unglaublich doofe Fragen. Natürlich genau da, wohin es dir Spaß macht.</p>
<p>Hm, wie wahr. Und wieder so einfach. Wo geht´s eigentlich hin? Na, genau dorthin darf es gehen, wo wir die meiste Freude im Herzen verspüren. Ein anderes Ziel brauche ich für mich in diesem Leben nicht verfolgen. Denn die Freude meines Herzens führt mich immer genau dorthin, wo ich richtig bin.</p>
<p>Puh, so easy habe ich mir meine erste Visionssuche nicht vorgestellt. In kürzester Zeit waren meine Fragen beantwortet. Und das ganz ohne Drama. Mit Leichtigkeit. Ich hätte auf der Stelle nach Hause gehen können. Warum blieb ich dennoch im Hain des Friedens, der Freude, der Leichtigkeit, der Liebe? Weil ich mit noch zwei weiteren Intentionen in diese Visionssuche gegangen bin:</p>
<p>1. Erfüllung meines schon lange gehegten Wunsches, meiner tiefen Sehnsucht nach Stille, Ruhe, nach einfach nur SEIN ohne Ablenkungen, nach Freiheit, nach wahrnehmen, intuitiv spüren, vertrauensvoll der Natur hingeben, verschmelzen, EINS WERDEN&#8230;.</p>
<p>2. Für die Natur. Ich wollte mich auf diese intime Art und Weise bei der Natur, die uns geboren hat, bedanken. Ich wollte mir endlich einmal Zeit nehmen, ihr meine vollste Aufmerksamkeit zu schenken, Ich wollte ihr ohne Eigennutz zeigen, wie wichtig mir ihr Wohl und Heil ist.</p>
<p>Die &#8222;langweiligen&#8220; Stunden in der Natur für euch nun im Zeitraffer: viel nachholbedürftiger Schlaf, AHA-Erlebnisse am laufenden Band, immer wieder die Frage, was ich mir da eigentlich antue, Angst, von einem Wildschwein gefressen zu werden, Vision eines Astes, der sich in der Dämmerung zu einem Chamäleon verwandelte, eine hochnäsige Ulme, die mich nicht ernst genommen hat.</p>
<p>Auszug aus meiner Unterhaltung mit der Ulme: &#8222;Liebe Ulme, du bist doch so fühlig. Deine Äste sind wie Radar-Meßgeräte. Sag mir doch, wie das Wetter wird.&#8220; &#8222;Liebe Sandra, ja du hast recht, ich könnte dir sagen, wie das Wetter wird. Aber ich tu´s nicht. Du weißt es nämlich selber. Du kannst alles genauso erfühlen wie ich. Du brauchst dich nur ein bisserl zu bemühen.&#8220;</p>
<p>Passend zu meiner luftdominaten Unterkunft schickte mir der Wetterbeauftragte richtig viel Wind. Kalt, aufwirbelnd, mich lehrend, auch bei den stärksten Stürmen in meiner Kraft zu bleiben. Die Aussicht auf den angekündigten Bohneneintopf im Basislager nach der Auszeit im Wald richtete mich immer wieder auf:).</p>
<p>Übrigens: Eine Nacht vor meiner Waldzeit war ich in einem Zimmer eingemietet. An einer Zimmerwand stand folgender Spruch: &#8222;Suche nicht das was dir fehlt, sondern genieße das was du hast.&#8220; Kann dies Zufall sein oder womöglich ein vorzeitiger Schuss ins Schwarze.</p>
<p>Alles Liebe, Sandra</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>ELEMENTARES SPIEL DER LIEBE</title>
		<link>https://www.wyda-institut.at/elementares/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Aug 2022 15:51:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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					<description><![CDATA[Welch natürliche Ehrerbietung mir doch zu Teil wurde. Sogar jetzt noch, nach geraum verstrichener Zeit, rieseln wohlige Gänsehautschauer durch meine Körper-, Geist- und Seelenzellen und lassen mich erinnernd das wahrhaftige [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Welch natürliche Ehrerbietung mir doch zu Teil wurde. Sogar jetzt noch, nach geraum verstrichener Zeit, rieseln wohlige Gänsehautschauer durch meine Körper-, Geist- und Seelenzellen und lassen mich erinnernd das wahrhaftige Leben voller Sinnesfreuden erspüren.</p></blockquote>
<p>Begonnen hat alles &#8211; wie so oft &#8211; völlig arglos im Lieblings-Strandcafe meiner Wahl auf der kapuzinerkressebedeckten Vulkaninsel Madeira. Nebenbei muss ich ehrlicherweise erwähnen, dass es sich um die einzige Location direkt mit Blick auf´s nackte Atlantikufer handelte.</p>
<p>Da der Mensch zur Gattung Gewohnheitstier zählt, konnte ich bereits ab dem 2. Urlaubstag nicht mehr ohne mein Espada-Sandwich mit portugiesischem Cafe zum 11 Uhr-Frühstück überleben.</p>
<p>Geschichte am Rande für den Beweggrund meiner Madeira-Urlaubskur: Vor 2 Jahren hatte ich eine etwas heftige ungeplante Entschlackungskur nach dem Genuss eines nicht mehr koscheren Degenfisches (Espada) in Österreich. Um meinem Traumata ein Ende zu setzen, entschloss ich mich nun zu einer heilsamen &#8222;Reha&#8220; auf Madeira &#8211; der Heimat des Hochseefisches. Die aus eigener Tasche bezahlte Therapie kann ich im Nachhinein betrachtet als gescheitert bezeichnen, da die einstige Aversion nun durch eine Fisch-Sucht ersetzt wurde. Das war nicht unbedingt mein Therapie-Ziel.</p>
<p>Doch heute, passend zur Sonnwend, die im Zeichen der Liebe, Vereinigung, Fruchtbarkeit und der naturgegebenen Erotik steht, möchte ich euch an einem völlig anderen dramaturgischen Szenario teilhaben lassen.</p>
<p>Während ich nach meiner Therapiesitzung im Strandcafe verdauungsbedingt meinen sinnentleerten Blick über das ozeanische Meer segeln ließ, beobachtete ich wie ein neckischer Windhauch anheimelnd das weiche morgenjugendliche Wasser streichelte. Es schien mir fast so, als liebkosten und küssten sich die Beiden. Und schon war ich in medias res, inmitten eines Naturschauspiels der Sonderklasse, 1. Reihe fußfrei. Ich war völlig unerwartet Voyeurin eines im Nachhinein betrachtet alltäglichen Liebesspiels der Elemente, welches erst zart und sanft, doch zunehmend heftiger und wilder unzählige lebendige Wellenkinder gebar. Und wie Menschenkinder erfreuten sie sich ihres Lebens, ohne Rast und Ruh´, hüpften lachend in die Freiheit, ohne Rück- und ohne Vorsicht, als gäbe es kein Gestern und kein Morgen. Manche Windwasser-Kids wurden schnell müde und legten sich mit dem Atem von Vater Wind in den Schoß der Wassermutter. Doch die meisten ließen sich von den Naturkrafteltern nicht zügeln, sondern zogen ungezogen konzentrisch in die Ferne.</p>
<p>Unaufhörlich, aber weithin hörbar war das liebende Spiel der kreativen Lüfte mit dem tanzenden Meer. Unvorhersehbar, unerwartet, unkontrollierbar. Während sich die beiden Turteltauben feucht und windig vergnügten, badete sich das universelle Sonnenfeuer in abertausenden Sternensplittern im vom Liebesspiel aufgewühlten Meeresspiegel und erfreute sich wärmenden Gemütes an den ausgelassenen Freiheitsgeistern.</p>
<p>Die kraftvollen Strahlen der himmlischen Energiekugel trafen auf die großen und kleinen Felsen, die schwer und unbeeindruckt aus dem Atlantik ragten, grundfest verankert in Erdenmutters Boden. Das turbulente Spektakel konnte das vulkanische Urgestein keineswegs aus dem Phlegma der Gelassenheit wecken. Und ob Lüftchen, Winde, Stürme oder Böen, der Stein der Geduld bewegte sich standortgetreu keinen Millimeter und meditiert vielleicht heute noch über seine ihm zugedachte Rolle als ausgleichender Ruhepol im dynamischen Liebesspiel der Elemente.</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich euch ebenso viel lustvoll inspirierende Phantasiespielerein beim Beobachen der alltäglichen Naturwunder!</p>
<p>Sandra</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>BLIND DATE MIT DER NATUR</title>
		<link>https://www.wyda-institut.at/blind-date-mit-der-natur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Aug 2022 15:48:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Blind Walk]]></category>
		<category><![CDATA[blindes Vertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[naturerfahrung]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Nacht zum Tage machen, das ist nicht schwer. Reicht es doch, alle zur Verfügung stehenden Lichtquellen anzuschalten. Schon ist es taghell und wir können auch in der Nacht das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Nacht zum Tage machen, das ist nicht schwer. Reicht es doch, alle zur Verfügung stehenden Lichtquellen anzuschalten. Schon ist es taghell und wir können auch in der Nacht das &#8222;Tagwerk&#8220; fortführen. Natur ausgetrickst.</p></blockquote>
<p>Doch wie ist es umgekehrt? Wann wird der Tag zur Nacht? Ach ja, Rollo runter und wieder rein ins Bett, um die unangenehmen Nachwirkungen der durchzechten Nacht im Tagesschlaf ausklingen zu lassen. Oder doch ganz anders: Raus aus den Federn und ab in den Wald zum Survival-Seminar. Kurze Anweisung des Seminarleiters für die Einstiegsübung: Alle Teilnehmer sammeln sich am Basislagerplatz. Schuhe und Socken ausziehen. Mitgebrachte Augenbinde aufsetzen. Beim ersten Trommelschlag geht´s los. Barfuß und blind Richtung Trommel. Das Ziel der Übung ist erreicht, wenn der Trommelschlag direkt neben deinem Ohr erklingt.</p>
<p>Puh, echt jetzt? Ich schaffe es vielleicht des nächtens ohne Licht auf´s stille Örtchen. Aber blind und noch dazu barfuß durch den unbekannten Wald über unsichtbare Wurzeln und Brombeerhecken, das ist ja wohl eine andere Kategorie. Doch da muss ich jetzt wohl durch. Habe ich mich ja freiwillig zu diesem seltsamen Seminar angemeldet. Wird schon seinen tieferen Grund haben. Nun gut, bin ja keine Spielverderberin und liebe Herausforderungen. Schuhe aus, ein schneller Rundumscan, damit ich zumindest eine ungefähre Ahnung von den örtlichen Gegebenheiten erhasche, Binde rauf und&#8230;Dunkelheit! Das beruhigende, ich wusste, dass ich nicht alleine bin. Trommelschlag! Und los geht´s. Richtung orten, ausrichten, Abmarsch. Step by step. Achtsam, im Fuchsgang . (Kennt ihr sicher noch aus euren Pfadfinderzeiten: Beim Gehen zuerst die Zehen aufsetzen, dann die Fußsohle von der Zehenspitze bis zur Ferse langsam am Boden abrollen. Erst wenn die ganze Fußsohle den Boden berührt, das  Gewicht auf den ganzen Fuß verlagern. Diese Gangart eignet sich hervorragend zum leisen Heranpirschen oder zum annähernd schmerzfreien Barfußlaufen.)</p>
<p>Ab dem ersten Trommelschlag bin ich im Bewusstseinszustand der Awareness. Im sogenannten Alpha-Zustand (Frequenzbereich von 8-13 Hz) ist meine Aufmerksamkeit erhöht, ich bin ganz klar und frei von Gedanken. Im Flow, gelassen, ruhig, präsent. Es ist der Zustand, in dem alles rund läuft, nichts hakt, nichts stagniert.</p>
<p>Der Klang einer Trommel ist für mich wie der Herzschlag unserer Mutter Erde. Er suggeriert mir Geborgenheit, Schutz, Lebendigkeit und absolutes Urvertrauen. Ich weiß, wenn ich mich ihm hingebe, kann mir nichts passieren. Ich lasse mich führen und folge ohne Denken den herzerwärmenden Vibrationen. Jeder Schritt ist bedacht und mit undendlicher Liebe gesetzt. Kein Kieselstein piekst mich, keine Wurzel bringt mich zu Fall. Keine Brombeerhecke zeigt mir ihre Stacheln und versperrt mir bösartig den Weg. Natürlich ist alles für mich spürbar, doch bin ich mir sicher, dass mir alles mich umgebende gut gesinnt ist und mich sanft ein Stückchen weiter zum Ziel geleitet.</p>
<p>Doch plötzlich übernehmen meine Gedanken wieder das Kommando: Wo bin ich? Wie weit ist es noch? Bin ich schon noch richtig? Wo sind die anderen Blinden? Bin ich bereits die Letzte? Autsch! Scheiß Bucheckerl, die tun ganz schön weh. Poing! Wo kommt der harte Baum auf einmal her. Ja, genau das passiert, wenn der Verstand das Ruder übernimmt. Der führt dich vielleicht auch ans Ziel, aber du brauchst dann auch einen Arzt, der deine Blessuren behandelt. Kurz kommt Panik und Verzweiflung auf. Ich weiß einfach nicht mehr weiter, würde am liebsten die Binde runternehmen und aufgeben. Ich schaffe das niemals. In diesem Stadium hilft nur meditieren, beten oder eine zentrierende WYDA- Übung, die mich wieder ins Vertrauen und in die Intuition, ins Bauchgefühl bringt. Die mich aus dem Ego heraus führt und wieder rein in die Verbindung mit mir und der Umwelt. Kaum wieder angebunden geht´s wie von Zauberhand geführt weiter. Ohne Zweifel, ohne Tränen, ohne Grenzen!</p>
<p>Die Trommel tanzt mich, bewegt meine Hüften, als wäre sie mein Tanzpartner und führt mich mit unglaublich emphatischen Taktgefühl bis zum Quell der Musik. Der Blind Walk in der Natur war ein persönliches Blind Date mit der Natur in mir. Ein Blind Date der Emotionen, das mir die Augen für unser unendliches Potential geöffnet hat.</p>
<p>Danke für diese unvergessliche Naturerfahrung!</p>
<p>TEXT: SANDRA LEIS</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DURCHATMEN &#8211; FÜHLEN &#8211; BEOBACHTEN</title>
		<link>https://www.wyda-institut.at/durchatmen-fuehlen-beobachten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 May 2022 14:19:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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					<description><![CDATA[Den gegenwärtigen Moment aufmerksam zu beobachten, dient der Erholung, der Stressregulation und wirkt vorbeugend gegen Burnout. In der Natur achtsam zu sein, ist ein besonderes und intensives Erlebnis. Die Geräusche [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Den gegenwärtigen Moment aufmerksam zu beobachten, dient der Erholung, der Stressregulation und wirkt vorbeugend gegen Burnout. In der Natur achtsam zu sein, ist ein besonderes und intensives Erlebnis.</p></blockquote>
<p>Die Geräusche der Natur hören, die Vielfalt der Farben des Waldes sehen, den Waldboden ertasten, die ätherischen Öle der Nadelbäume riechen und das kalte und klare Wasser eines Baches spüren, das sind natürliche Reize, die wir mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen können. Die Naturerfahrung ermöglicht es dem Menschen, die unterschiedlichsten natürlichen Reize auf der Körperebene wahrzunehmen und gleicht damit die tagtägliche künstliche Reizüberflutung auf mentaler Ebene aus.</p>
<h3><strong>Naturerfahrung</strong></h3>
<p>geschieht darüber hinaus auf der inneren unbewussten und bewussten Ebene. Die uns umgebende Natur, wie auch die WYDA-Übungen wirken auf uns, ob wir dies nun bewusst wahrnehmen oder nicht. Die bewusste Naturerfahrung ist ein intuitiver, nonverbaler Vorgang ohne unser zielgerichtetes Zutun, während dessen nicht gedacht bzw. innerlich gesprochen wird. Es ist ein Zustand der inneren Stille, des Geschehens, bei dem ganzheitliches „Sehen und Erkennen“ im Hiersein ohne den Schleier der persönlichen Bewertung und Projektion erfahren wird.</p>
<h4>Text: Steffen Zimmer</h4>
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